Was wäre Deutschland ohne seine Verordnungen?

Auf jeden Fall etwas verfrorener und auch ein wenig ärmer. Denn die Energie-Einsparverordnung EnEV legt ganz genau den maximal zulässigen Primärenergiebedarf und die maximal zulässigen Wärmeverluste über die Gebäudehülle, die Transmissionswärmeverluste, fest.

Zum Primärenergiebedarf zählen neben der Heizung auch die Warmwasserbereitung und die Lüftungsanlage inklusive der benötigten Hilfsenergien. Um für einheitliche und vergleichbare Werte zu sorgen, definiert die Verordnung bei der Gebäudehülle die Mindeststandards für den Wärmeschutz, den Luftwechsel und die Reduzierung der Lüftungswärmeverluste.

Diese Werte gelten nicht nur bei Neubauten. Auch bei Altbaumodernisierungen sind nach EnEV besondere Anforderungen an die Wärmedurchgangskoeffizienten einzelner Bauteile zu beachten. Diese dürfen sowohl beim erstmaligen Bezug, als auch beim Ersatz und bei der Erneuerung von Bauteilen nicht überschritten werden.

Seit dem 1. April 2008 für Baden Württemberg und seit dem 1. Januar 2009 für ganz Deutschland gilt es zudem, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz bwz. das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, kurz EEWärmeG, zu beachten. Dieses schreibt vor, dass Neubauten mindestens 20% ihres Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien decken müssen. Daher sind unsere Heizungen natürlich problemlos mit solchen Systemen kombinierbar.

Unsere OHLE Infrarotheizung erfüllt diese Werte in Kombination mit der Nutzung einer Photovoltaikanlage oder Kleinwindanlage. Zudem gibt es die Möglichkeit einer Befreiung der Vorgaben nach EnEV. Bei den Fragen, wann Befreiungstatbestände gegeben sind und wie sich unsere Heizungen im Neubau einsetzen lassen, hilft Ihnen gerne unser OHLE Store in Ihrer Nähe. Eine Übersicht unserer Stores finden Sie hier.

Ein Beispiel eines Neubaus nach EnEV 2009 finden Sie hier.