Infrarotheizung: Kosten für Anschaffung & Stromverbrauch
Wärme hat einen entscheidenden Einfluss darauf, ob wir uns in den eigenen vier Wänden wirklich wohlfühlen – an kalten Wintermorgen im Bad ebenso wie an langen Abenden im Wohnzimmer. Wer über ein neues Heizsystem nachdenkt, sucht deshalb nicht nur nach Technik, sondern nach einer Lösung, die Komfort, Effizienz und Kosten in Einklang bringt. Genau hier rückt die Infrarotheizung in den Fokus. Sie verspricht angenehme Strahlungswärme, flexible Einsatzmöglichkeiten und eine vergleichsweise einfache Installation. Doch wie sieht es bei einer Infrarotheizung mit den Kosten aus? Welche Anschaffungskosten entstehen, wie hoch fällt der Stromverbrauch aus – und lohnt sich eine Infrarotheizung eher als Hauptheizung oder als gezielte Zusatzheizung? Wir geben Ihnen einen fundierten Überblick und zeigen, worauf es bei der realistischen Einschätzung von Anschaffungs-, Betriebs- und Heizkosten ankommt.
Was ist eine Infrarotheizung?
Eine Infrarotheizung ist eine Art der Elektroheizung, die zum Heizen Strom nutzt. Dabei erwärmt sie nicht die Luft im Raum, sondern arbeitet über Strahlungswärme. Die Heizkörper geben in Form von flachen Infrarotpaneelen Wärme an Wände, Decken und Gegenstände ab. Diese speichern die Wärme und geben sie gleichmäßig an den Raum zurück.
Im Gegensatz zu klassischen Heizsystemen wie der Gasheizung oder einer Wärmepumpe entsteht so ein besonders angenehmes Raumklima. Die Luft zirkuliert kaum, weniger Staub wird aufgewirbelt und die Wärme ist schneller spürbar.
Kosten einer Infrarotheizung auf einen Blick
Die Gesamtkosten einer Infrarotheizung setzen sich aus drei Bereichen zusammen:
- Anschaffungskosten
- Montage- und Installationskosten
- Betriebskosten, vor allem durch Stromverbrauch
Kosten für die Anschaffung einer Infrarotheizung
OHLE setzt auf „Made in Germany“ und bietet im Qualitätssegment Infrarotheizungen in verschiedenen Leistungsstufen und Ausführungen an.
Richtpreise für unsere Infrarotheizungen:
- 200 Watt: ab ca. 299 €
- 400–500 Watt: ca. 379–599 €
- 600–800 Watt: ca. 459–709 €
- 1.000 Watt: ca. 579–829 €
- 200–1.500 Watt: ca. 629–1.159 €
Design- und Speziallösungen wie Bildheizungen oder eine Pulverbeschichtung in RAL-Farben sind teurer und können je nach Leistung bis zu 1.559 € kosten. Für größere Räume oder ein Einfamilienhaus summieren sich die Anschaffungskosten entsprechend, bleiben aber im Vergleich zu einer neuen Gasheizung oder Wärmepumpe überschaubar.
Welche Faktoren beeinflussen die Anschaffungskosten?
Folgende Aspekte bestimmen den Preis für eine Infrarotheizung:
- Heizleistung in Watt
- Größe des Heizkörpers
- Material (z. B. Glas, Keramik, Metall)
- Regelungstechnik, etwa ein externes Thermostat
Bei der Planung empfiehlt sich eine genaue Berechnung der benötigten Heizleistung pro Raum. Unsere Experten sind Ihnen dabei gerne behilflich!
Montage- und Installationskosten
Ein großer Vorteil der Infrarotheizung liegt in der unkomplizierten Installation, die sich deutlich von klassischen Heizsystemen unterscheidet. OHLE-Infrarotheizungen sind so konzipiert, dass sie selbst in Eigenregie montiert werden können – ähnlich wie ein Bild an der Wand. Die Heizkörper lassen sich an der Wand oder Decke befestigen, bei vielen Modellen sogar innerhalb weniger Minuten. Nach dem Anbringen der mitgelieferten Halterung kann das Heizpaneel einfach eingehängt werden. Spezielle handwerkliche Kenntnisse sind dafür nicht nötig.
Auch der Anschluss ist flexibel:
- Infrarotheizungen lassen sich direkt über eine Steckdose betreiben, ohne dass ein Elektriker erforderlich ist.
- Alternativ kann ein Fachbetrieb den Anschluss an eine fest verlegte Stromleitung übernehmen – was vor allem dann sinnvoll ist, wenn keine geeignete Steckdose verfügbar ist oder eine dauerhafte Installation geplant ist.
Dadurch halten sich Montage- und Installationskosten in Grenzen – ein klarer Vorteil gegenüber wassergeführten Heizsystemen, bei denen umfangreiche Installationsarbeiten nötig wären.
Betriebskosten: Stromverbrauch einer Infrarotheizung
Wie viel Strom eine Infrarotheizung verbraucht, hängt von mehreren Faktoren ab:
- Heizleistung in Watt
- tägliche Betriebsdauer
- Dämmung des Gebäudes
- Raumgröße
- Nutzung als Hauptheizung oder Zusatzheizung
Ein Heizkörper mit 800 Watt Leistung verbraucht bei einer Stunde Betrieb 0,8 kWh. Multipliziert mit der täglichen Laufzeit und der Heizperiode ergibt sich der jährliche Verbrauch in Kilowattstunden.
Beispielrechnung
Ein Wohnraum mit 20 Quadratmetern wird mit einer 800-Watt-Infrarotheizung 6 Stunden pro Tag beheizt.
- 0,8 kWh × 6 Stunden = 4,8 kWh pro Tag
- 4,8 kWh × 180 Heiztage = 864 kWh pro Jahr
Je nach Strompreis ergeben sich daraus die jährlichen Stromkosten. Bei aktuellen Tarifen liegt der Preis pro Kilowattstunde im zweistelligen Cent-Bereich, was den Betrieb kalkulierbar, aber stark tarifabhängig macht.
Welche Faktoren beeinflussen die Heizkosten?
Dämmung und Gebäudezustand
Eine gute Dämmung des Hauses reduziert den Wärmeverlust erheblich. In einem gut isolierten Neubau oder sanierten Altbau arbeitet eine Infrarotheizung deutlich effizienter als in einem schlecht gedämmten Gebäude.
Thermostat und Regelung
Ein präzises Thermostat sorgt dafür, dass die Heizleistung nur dann abgerufen wird, wenn sie wirklich benötigt wird. Zeitprogramme und Raumregelungen senken den Verbrauch spürbar.
Nutzung als Haupt- oder Zusatzheizung
Als Zusatzheizung – etwa im Bad, Homeoffice oder in selten genutzten Räumen – punktet die Infrarotheizung besonders. Als Hauptheizung ist eine sorgfältige Planung entscheidend, um die Betriebskosten im Rahmen zu halten.
Kosten der Infrarotheizung im Vergleich zu anderen Heizungen
Vergleich mit Gasheizung
Die Anschaffungskosten einer Gasheizung sind deutlich höher als die Kosten einer Infrarotheizung. Hinzu kommen Wartung, Schornsteinfeger und steigende Brennstoffpreise. Die Infrarotheizung ist wartungsfrei, verursacht jedoch Stromkosten im laufenden Betrieb.
Vergleich mit Wärmepumpe
Wärmepumpen gelten als effizient, sind in der Anschaffung jedoch kostenintensiv und baulich anspruchsvoll. Infrarotheizungen bieten hier eine einfache Alternative, vor allem bei Sanierungen oder in einzelnen Räumen.
Vorteile und Nachteile einer Infrarotheizung
Vorteile
- geringe Anschaffungskosten
- einfache Installation
- wartungsfreier Betrieb
- angenehme Strahlungswärme
- gutes Raumklima
Nachteile
- abhängig vom Strompreis
- als Hauptheizung nur bei guter Dämmung sinnvoll
In der Gesamtbetrachtung überwiegen die Vorteile der Infrarotheizung deutlich – vorausgesetzt, das Heizsystem wird sinnvoll eingesetzt. Die niedrigen Anschaffungskosten, der wartungsfreie Betrieb und die einfache Installation machen sie besonders attraktiv für Wohnungen, einzelne Räume oder als Ergänzung zu bestehenden Heizungen. Zwar spielen Strompreis und Dämmung eine entscheidende Rolle bei den Kosten einer Infrarotheizung, doch lassen sich diese Faktoren durch gezielte Planung, moderne Thermostate und eine bedarfsgerechte Nutzung gut steuern. Wer Infrarot nicht als pauschale Lösung für jedes Gebäude versteht, sondern als effiziente, flexible Heizform mit klaren Stärken, profitiert langfristig von Komfort, angenehmer Strahlungswärme und einem spürbar besseren Raumklima.
Infrarotheizung: Kosten realistisch bewerten
Die Kosten einer Infrarotheizung setzen sich aus moderaten Anschaffungskosten und strompreisabhängigen Betriebskosten zusammen. OHLE bietet hochwertige Infrarotheizungen, die durch effiziente Heizleistung, langlebige Technik und flexible Einsatzmöglichkeiten überzeugen. Wer Dämmung, Nutzung und Regelung im Blick behält, erhält eine Heizung, die Komfort, Technik und Wirtschaftlichkeit sinnvoll verbindet. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, um sich individuell beraten zu lassen!
FAQ – die häufigsten Fragen zu den Kosten von Infrarotheizungen
Was kostet eine Infrarotheizung im Monat?
Die monatlichen Kosten einer Infrarotheizung hängen vom Stromverbrauch, der Heizleistung in Watt, der Nutzungsdauer und dem Strompreis ab. Für einen einzelnen Raum liegen die Stromkosten häufig im Bereich von etwa 30 bis 80 Euro pro Monat, abhängig davon, wie viele Stunden täglich geheizt wird. In gut gedämmten Räumen mit moderatem Heizbedarf kann der Betrag auch darunter liegen. Als Zusatzheizung bleibt die monatliche Belastung in der Regel überschaubar.
Ist Infrarot billiger als Gas?
Pauschal lässt sich das nicht beantworten, da sich die Kostenstrukturen deutlich unterscheiden. Während eine Gasheizung oft geringere laufende Heizkosten verursacht, sind die Anschaffungs- und Wartungskosten deutlich höher. Eine Infrarotheizung punktet dagegen mit niedrigen Kosten für die Anschaffung, keinem Wartungsaufwand und hoher Flexibilität. Besonders bei einzelnen Räumen oder geringer Nutzung kann Infrarot wirtschaftlich sinnvoller sein als Gas.
Für wen lohnt sich eine Infrarotheizung?
Eine Infrarotheizung lohnt sich vor allem für Haushalte, die gezielt einzelne Räume beheizen möchten oder eine flexible Zusatzheizung suchen. Infrarotheizungen sind in jedem Gebäude als vollwertige Heizung anzusehen, in gut gedämmten Wohnungen, modernen Einfamilienhäusern oder sanierten Altbauten kann sie besonders effizient als Hauptheizung funktionieren. Überaus attraktiv ist sie für Menschen, die auf einfache Installation, wartungsfreien Betrieb und ein angenehmes Raumklima Wert legen. Auch bei Modernisierungen ohne großen baulichen Aufwand bietet Infrarot klare Vorteile.
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